Früher musste man für das Dopamin, das der Körper freigesetzt hat, härter arbeiten als in der heutigen Welt. Durch Smartphones, dem freien Zugang zum Internet oder hochverarbeitete Lebensmittel und Zucker wird in dem Körper so viel Dopamin ausgesetzt, dass sich der Basisspiegel völlig verzogen hat.

Es ist daher umso wichtiger geworden, dass man lernt, für sein Dopamin wieder aktiv zu arbeiten und es nicht einfach zu sich kommen zu lassen. Man sollte man lernen, Langeweile auszuhalten und durch aufwendige Aktivitäten auch größere Mengen an Dopamin aktiv freizusetzen.

Man muss jedoch auch geduldig mit diesem Prozess sein. Wenn man jahrelang in einem Zustand des Rausches gelebt hat, kann man damit rechnen, dass man auch jahrelang damit verbringt, sich den alten Zustand wieder anzutrainieren. Denn Veränderung benötigt Zeit.

Beispiele

Beispiele für das erarbeitete Dopamin wären:

  • Sport und Bewegung
  • Kleine routinemäßige Aufgaben erledigen: Durch das aktive und regelmäßige Abhaken von Checklisten setzt das Gehirn kleine Mengen an Dopamin frei.
  • Neues Lernen: Ein Buch lesen, ein Instrument üben, kochen, zeichnen. All das erfordert anfangs Fokus, aber gibt danach ein tiefes Gefühl der Befriedigung.