Oft warten wir, bis wir den vollständigen Überblick haben, bis wir wissen, wie etwas ausgeht, oder bis alle Bedingungen passen.

Man erwartet jeden möglichen Ausgang von bpsw. einer sozialen Interaktion zu kennen, bevor man sich ihr stellt. In den meisten Fällen ist dies jedoch überhaupt nicht möglich. Die wahre Situation, wie man sie erlebt, öffnet sich erst, wenn man sie aktiv erzeugt.

Dieses aktive Erzeugen kann durch einen einfachen Satz oder eine einfache Handlung entstehen, wodurch man gezwungen ist, sich der gesamten Situation zu stellen. Ein einfacher Satz wie “Entschuldigung, ich habe eine kurze Frage” reicht oft schon aus, um sich in eine neue Situation zu begeben. Erst im Nachhinein wird klar, in was für einen Kontext man sich da hineinbewegt hat.

Dadurch, dass man einfach loslegt und eine kurze Frage stellt oder eine kleine Handlung ausführt, übertritt man eine Schwelle, die einen zwingt weiterzumachen.

Weitere Beispiele

  • Man hebt seine Hand, wenn man eine Frage stellen möchte.
  • Man streckt seine Hand aus, um jemand Fremdem die Hand zu schütteln.