Die Idee von “Das Leben als Prozess” ist im Grunde genommen selbsterklärend.
Jeder Wandel ist Grundlage von weiteren Wandeln und man ist damit nie fertig, wie ich bereits in den Phasen des Lebens geschildert habe.
Man kann nie erwarten, dass man innerhalb eines Tages eine bestimmtes großes Ziel erreichen wird. Wenn man jedoch jeden einzelnen Tag als einen Teil des Prozesses zum Bestreben des Ziels wahrnimmt, dann hat man deutlich bessere Chancen, dieses Ziel irgendwann zu erreichen.
Erkenntnis
Alles ist ein Prozess
Die obige Erkenntnis ist mir ganz wichtig, wenn man mal denkt, wie oft man eine bestimmte Sache als unerreichbar wahrnimmt.
Beispielsweise empfand ich meine erste Semesterklausur in meinem Studium als unerreichbar. Die Klausur sah so schwierig aus, dass ich am Anfang des Studium überhaupt nicht daran gedacht habe, diese jemals zu schaffen, wenn ich nicht meine gesamte Studienzeit hineininvestiere. Mir ist jedoch zu dem Zeitpunkt, am Anfang des Semesters, nicht klar gewesen, dass ich damit tatsächlich Recht habe. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch überhaupt gar keine Chance die Klausur zu bestehen, aber das hat sich natürlich mit der Zeit gelegt. Die Klausur habe ich tatsächlich mit einer sehr guten Note bestanden.
Was ich damit sagen möchte ist, dass man sich über Probleme in der Zukunft nicht allzu viel Gedanken machen sollte, weil man bis dahin erneut Erlebnisse gesammelt haben wird, die man für die Problemlösung benötigt.